Vorgärten

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Der  Spaziergänger  durch Tarup kann sich  an den Anblick vieler Vorgärten erfreuen. Sie sind in der Regel gepflegt, ohne liniarisiert zu sein, denn bereits der große Philosoph Leibniz hatte den Satz geprägt „Die Natur springt nicht“. Auch  wird meistens auf Artenvielfalt Wert gelegt, d. h.  Rasen mit einem Alibibäumchen findet man selten. Aber leider gibt es auch negative Impressionen. Damit meine ich umgewandelte Vorgärten in Parkplätze oder „Steingärten“,  die als ästhetischen Höhepunkt mit Hilfe verschiedener Steine geometrische Muster bilden. Hier sucht man lebende Natur vergeblich. Es ist nur zu hoffen, dass diese negative Entwicklung nicht mehr, sondern weniger wird.

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4 Gedanken zu „Vorgärten“

  1. Stimmt grundsätzlich, denn die hier angesprochenen Probleme entstehen aus der Summe großer und kleiner Handlungen, so auch „Beiträge“ zur zunehmenden Versiegelung der Erdoberfläche.

  2. Meine Sorge besteht darin, dass die Erde aufhört zu atmen. Für mich unverständlich ist, dass das für Menschen keine Sorge ist. Das ist der Unterschied zwischen uns beiden.

    • Oh, entschuldigen Sie, das habe ich doch glatt übersehen, der Klimawandel, der Plastikmühl im Meer, und vieles mehr haben ihren Ursprung in meinen umgewandelten Vorgarten,
      Schande über mich.

  3. Die Not wird zur Tugend, wenn keine Parkplätze zur Verfügung stehen werden Parkplätze auf dem Grundstück geschaffen. Schön wenn man keine anderen Sorgen hat

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