Taruper Stammtisch 5.4.2016

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Dieser Stammtisch war der Vorstellung der OB-Kandidatin Frau Simone Lange vorbehalten.
Insgesamt waren  ca 30  Personen anwesend.
Nachdem sich Frau Lange persönlich vorgestellt hatte (ihren Lebenslauf und ihre Grundsätze kann man auf ihrer Webseite nachlesen) ging es gleich in das Hauptthema von Tarup:

Die  Nahversorgung

Nach wie vor will Frau Lange dafür kämpfen, dass im Bereich des ehemaligen Edeka in Tarup (weiterhin als  Tarup Zentrum bezeichnet) ein Nahversorgungs- und Gemeindezentrum entsteht. Dabei erwähnte sie häufig die so genannte  Tandemlösung. Dies bedeutet, dass der Betreiber des möglichen Nahversorgungszentrum in Hochfeld eine Filiale im Tarup Zentrum betreiben muss.
Weiterhin war sehr interessant, dass die Analysen der Standorte Hochfeld und Tarup Zentrum von möglichen Betreibern wirtschaftlich gleich gut beurteilt werden.
Es gibt für Tarup Zentrum interessierte Bewerber, diese sind auf Grund ihrer Struktur zur Zeit auf ländliche Gebiete begrenzt. Dort werden sie vom Land entsprechend  gefördert, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Das ist aber kein Hindernis, wie die Stadt Kiel kürzlich bewiesen hat, sie hat einfach die Förderung übernommen. Eine Stadt muss halt nur wollen und über ihren Tellerrand hinausschauen. Das könnte mit Frau Lange möglich werden.
Auch das Thema K8 wurde kurz diskutiert. Frau Lange ging auf alle Fragen und Themen ausführlich ein. Sie erläuterte die grundsätzlichen Aufgaben des Flensburger OB:

  • “Aussenminsterin” der Stadt Flensburg
  • Dienstvorgesetzte der Stadtverwaltung und damit Steuerung und Umsetzung der politischen Beschlüsse des Rates im Sinne der Menschen unserer Stadt

Ihre Kompetenz als OB kann man auf Ihrer Webseite nachlesen.
Ihre Beweggründe als OB zu kandidieren erläuterte sie damit, dass sie etwas bewegen will, politische Beschlüsse im Sinne der Bürger sinnvoll umsetzten.
Ihre beruflichen Erfolge konnte sie aufzählen, dabei hat sie insbesondere ihre Aktivitäten im Ausbau der Kitaplätze und aktuell in der Flüchtlingshilfe angesprochen.

Es wurde noch vieles angesprochen und diskutiert, was wir hier nicht alles aufführen können. Frau Lange war am Ende der Veranstaltung überrascht wie lange wir doch miteinander gesprochen haben.
Bei der letzten OB-Wahl lag die Wahlbeteiligung bei nur 27% und  beim zweiten Wahlgang sogar nur bei 23%.
Wir schliessen uns dem Aufruf von Frau Lange an:
Egal wen sie wählen, Hauptsache sie gehen zur Wahl und geben dem gewählten damit ihre Legitimation für sie zu handeln.

Frau Lange hat Postkarten ausgelegt (Porto zahlt Empfänger) mit deren Hilfe sie ihre Wünsche an sie als OB mitteilen können. Die Karten liegen im Tante Emma Laden aus.

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Ein Gedanke zu „Taruper Stammtisch 5.4.2016“

  1. Als Author dieses Berichtes muss ich etwas klarstellen. Der Absatz, “Es gibt für Tarup Zentrum interessierte Bewerber, diese sind auf Grund ihrer Struktur zur Zeit auf ländliche Gebiete begrenzt. Dort werden sie vom Land entsprechend  gefördert, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Das ist aber kein Hindernis, wie die Stadt Kiel kürzlich bewiesen hat, sie hat einfach die Förderung übernommen.” ist nicht ganz korrekt.
    Ich habe mal im Internet recherchiert und festgestellt, dass das Konzept MarktTreff nur ländliche Gemeinden in Schleswig-Holstein unterstützt. Schade, denn das Konzept würde 100%tig auf Tarup passen. Hier kann sich jeder näher informieren.
    Die Kieler Nachrichten haben unter anderem über Markttreff Lösungen berichtet, wovon eine den Kieler Stadtteil Suchsdorf betraf. Diese Lösung hat aber nichts mit dem Konzept MarktTreff zu tun.
    Aber hier kann man sehen was möglich ist, wenn der politische Wille einer Stadt gegeben ist.

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