Bericht vom Treffen Forum Tarup e.V. am 06.03.2018


Zum März-Treffen des Forum Tarup e.V. erschienen 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Markus Vormann hat die Anwesenden begrüßt und dabei die beiden Gäste des Forums Tarup e.V. begrüßt und vorgestellt.
Zunächst Frau Thomsen-Marwitz, die als Kandidatin der SPD für den Stadtrat Flensburg kandidiert. Des weiteren hat sich Herr Nissen vom TBZ der Stadt Flensburg bereit erklärt, zu Fragen und Themen aus dem Stadtteil Rede und Antwort zu stehen. Die Fragen hat Markus Herrn Nissen bereits im Vorfeld übermittelt, damit ggf. andere Sachgebiete der Verwaltung eingebunden werden konnten.

 

TOP 1
Frau Thomsen-Marwitz stellte sich als SPD-Kandidatin für den Stadtteil Tarup vor. Sie ging auf Ihre Vita und dabei auf ihren beruflichen und vor allem politischen Werdegang ein.
Sehr stark engagiert ist und war sie beim Themenkomplex „erneuerbare / regenerative Energien“ und „Bedingsloses Grundeinkommen (BGE)“.
Frau Thomsen-Marwitz hat ihre Meinung zum BGE sehr ausführlich dargestellt. Sie ging dabei explizit auf die Rolle der Stadt Flensburg ein, die sich als Modellkommune für den Feldversuch zum BGE beim Land Schleswig-Holstein gemeldet hat. Ob und in welcher Form Bürgerinnen und Bürger in den Genuss des BGE kommen, welche Quartiere betroffen sein werden, ob es nach dem Losverfahren oder nach Freiwilligenmeldung erfolgt, wird im Moment geprüft und wird nach ihrer Aussage kontrovers und ergebnisoffen diskutiert.
Den Fragen aus dem Teilnehmerkreis des Treffens stellte sich Frau Thomsen-Marwitz offen und hat zu allen Anmerkungen ihre persönliche Meinung geäußert.
Auf Wunsch des Forums hat sich Frau Thomsen-Marwitz auf eine kurze persönliche Vorstellung ihrer Person und ihrer Ziele beschränkt. Der rund 30 minütige, sehr lebhafte Meinungsaustausch zu ihren Schwerpunktthemen wäre sicherlich auch noch deutlich länger fortgesetzt worden.
Markus dankte Frau Thomsen-Marwitz für ihre Ausführungen, die offene Diskussion und verabschiedete sie.

 

TOP 2
Markus bat als nächstes Herrn Nissen vom TBZ der Stadt Flensburg, zu den ihm im Vorfeld zugestellten Fragen Stellung zu nehmen.
Herr Nissen führte zunächst aus, dass er für einen Großteil der Fragen mit seinem Fachbereich nicht zuständig sei. Er habe jedoch mit den anderen Fachbereichen, hier insbesondere mit Frau Hartten (Besuch des Forums Tarup e.V. im November 2017) die Antworten abgestimmt.

 

Zu Frage 1, der Verbesserung der Straßenbeleuchtung im Zuge Taruper Weg zwischen Tarup und Engelsby führte Herr Nissen aus, dass die Beleuchtung ausreichend sei, jedoch die Vegetation zurückgeschnitten werden müsse, damit die Beleuchtung sich auswirke.

 

Zu Frage 2, der Verbreiterung des Gehweges am Taruper Weg zwischen Kindergarten Engelsby und Norderlück sowie einer möglichen Einrichtung einer Einbahnstraße führt Herr Nissen aus, dass die Breite des Gehweges sicherlich nicht optimal sei, allerdings durch die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h der Sicherheit Rechnung getragen würde.
Dazu erfolgte ein kurzer Einwand von Hubert Ambrosius: „Es sei auch möglich, auf den, sich im städtischen Eigentum befindlichen Koppeln den Fußweg hinter den Knick zu verlegen, um eine Entschärfung der Gefahrensituationen herbeizuführen.“

Herr Nissen führte zu der Einrichtung einer Einbahnstraße in diesem Bereich aus, dass diese Überlegung schon vor 2 Jahren verworfen wurde, weil dies deutlich längere Wege zu Nahversorgungsmöglichkeiten in Richtung Engelsby zur Folge hätte und die Verkehrszahlen diese Einschränkung zusätzlich nicht rechtfertigen.

 

Zu Frage 3, der besseren Befestigung und Beleuchtung des Fußweges entlang der Eisenbahnlinie Flensburg-Kiel zwischen Vogelbeerenweg und Ringstraße/Sünderup führt Herr Nissen aus, dass für die Beleuchtung die Stadtplanung zuständig sei und ein entsprechender Antrag zu stellen sei. Die Frage nach besserer Befestigung des Weges zur besseren Begehbarkeit, gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger, ist an Frau Hartten geleitet worden, die für das TBZ diese Frage klärt.

 

Zu Frage 4, der Bitte um Erhöhung der Anzahl von Abfallbehältern und Spendern für die sogenannten „Doggybags“ im Quartier führte Herr Nissen aus, dass die Anzahl ausreichend sei und zusätzlich Spender und Abfallbehälter wohl nur noch im Ausnahmefall angebracht würden.
Das Forum Tarup e.V. sieht jedoch gerade in den Randbereichen (Ortsausgang Richtung Tastrup und auch im Zuge der alten Ringstraße noch Bedarf, weil hier immer wieder „gefüllte Doggybags“ im Grünstreifen oder an den Fußwegen liegen.
Anmerkung Markus Vormann: „Sicherlich ist zunächst und alleinig der jeweilige Hundehalter verantwortlich für die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners, das Angebot an Spendern und Abfallbehältern könnte die Bereitschaft zur richtigen Entsorgung erhöhen.“

 

Zu Frage 5, der Möglichkeit der Erweiterung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Zuge des „Tastruper Weges“ zwischen Ortsausgangsschild Flensburg und „Hochfelder Landstraße“ führte Herr Nissen aus, dass die Geschwindigkeit nur innerhalb von Ortsgrenzen auf 30 km/h begrenzt werden darf und schon die Begrenzung auf 50 km/h ein Zugeständnis an das Gefährdungspotential an dieser Straße darstellt. Zudem wird eine, darüber hinaus gehende Gefährdung nicht gesehen.
Anmerkung Ulrich Ragotzky:“ Hier sind wir völlig anderer Meinung und sehen schon, dass gerade Mütter und Väter mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Radfahrer, hier gerade auch Kinder, einer erheblichen Gefährdung durch den Fahrzeugverkehr ausgesetzt sind.“
Herr Nissen stellte hier auch die Verantwortung der Fahrzeugführer heraus, eine angepasste Fahrweise an den Tag zu legen. Aus rein straßenverkehrsrechtlicher Sicht sind der Verkehrsbehörde solange die Hände gebunden, wie eine Bebauung dort nicht vorhanden ist. Dies bedeutet jedoch auch, dass nach Bebauung des Areals „Groß-Tarup“ der Ortsausgang verschoben werden kann und eine Erweiterung der Geschwindigkeitsbegrenzung durchaus zulässig wird.
Die des Weiteren durch das Forum Tarup e.V. erbetene Beleuchtung des „Tastruper Weges“ ist über die Stadtplanung zu beantragen.

Im Zuge dieser Frage stellte Herr Nissen auch heraus, dass die, durch das Forum Tarup e.V. angeregte Einrichtung einer Bushaltestelle im Baugebiet „Tarup Süd-Ost“ an der Kreuzung „Tastruper Weg / Norderfeld /Fitisring“ zunächst als Behelfshaltestelle realisiert und damit die Anbindung an den ÖPNV sichergestellt wird. Das freut uns als Forum sehr.

 

Zu Frage 6, der Erneuerung der Schwarzdecke der „Taruper Hauptstraße“ zwischen „Norderlück“ und Ortsausgang Flensburg auf der L 21 stellte Herr Nissen klar, dass diese Maßnahme in den städtischen Haushalt für 2019 eingestellt ist.

Markus dankte Herrn Nissen für seine Ausführungen und die Bereitschaft, uns einen Teil seiner Zeit für die Beantwortung von Fragen zu opfern und verabschiedete ihn.

 

TOP 3
Verschiedenes:
Markus fragte, ob sich das Forum Tarup e.V. an der Aktion „Frühjahrsputz“ beteiligen soll. Da die „Reiterfreunde Tarup“ bereits fester Bestandteil der Aktion sind, regte Marco Weber an, dass das Forum sich an der Reinigung der Spielplätze „Am Teich“ und „Haselnussweg“ beteiligen sollte. Zudem schlug Markus vor, dass im Zuge der „Taruper Hauptstraße“ auch Müll gesammelt werden könnte.
Die Anwesenden konnten sich dazu nicht eindeutig entschließen.
Anmerkung Markus (vom 11.03.2018): Nach Rücksprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern wird das Forum sich nicht beteiligen.

Markus gab bekannt, dass bezüglich der Schiebetür, die wir zwischen Saal und dem übrigen Gastraum der „Taverna Mykonos“ auf Kosten des Forums Tarup e.V. einbauen lassen wollten, der Pächter zunächst noch die Genehmigung der Eigentümerin einholen muss. Zudem müssen noch zwei weitere Angebote für die Fertigung und den Einbau dieser Tür eingeholt werden. Sachstand dazu gibt er beim nächsten Treffen bekannt.

 

Zum Abschluss dankte Markus allen für ihr Erscheinen, die lebhafte Diskussion und verabschiedete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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2 Antworten zu “Bericht vom Treffen Forum Tarup e.V. am 06.03.2018”

  1. Ich bin ganz begeistert, daß es in Tarup das Stadtteilforum und die Internetseite gibt, die hervorragend gemacht ist und auch von mir als Computerlaie problemlos zu bedienen ist.
    Große Anerkennung zolle ich den ehrenamtlichen Mitarbeitern! Wie schön wäre es, gäbe es so ein Forum für jeden Stadtteil!
    Natürlich verewigen sich in den Kommentaren auch einige unverbesserliche Selbstdarsteller.
    Sicher ist das nicht zu vermeiden!
    Zur letzten Mitgliederversammlung erschienen nur 9 Mitglieder! Wie schade!
    Leider wohne ich auf Jürgensby und nicht in ihrer Gemeinde.
    Ich wünsche ihnen in Zukunft mehr Unterstützung für diese lobenswerte Arbeit.
    Mit freundlichem Gruß, Birgit Carstensen!

    • Hallo Frau Carstensen,
      vielen Dank für Ihre Mail und die netten Worte.
      Ich darf Ihnen aber mitteilen, dass es auch in Jürgensby ein Stadtteilforum gibt.
      Sie erreichen das Forum Jürgensby/Sandberg unter der Mail-Adresse: nicolai.gernot@gmail.com

      Mit freundlichen Grüßen
      Markus Vormann