Die Moldau in Tarup

Der große Pestalozzi hat der Pädagogik ins Stammbuch geschrieben, nie zwei Kinder miteinander zu vergleichen. Das gilt meiner Ansicht nach für alle Vergleiche. Trotzdem werde ich dieses Verbot hier missachten, wenn ich die Moldau, den längsten Fluss Tschechiens, mit unserer Beek in Beziehung setze. Die Moldau ist jedem  Musikkenner, der ich übrigens nicht bin, bekannt. Hört man in diese Tondichtung des großen Smetana hinein, steigen sofort realistische Bilder auf: Die Wellen plätschern, tosen, überwinden Stromschnellen oder fließen in  träger  Ruhe gemächlich dahin. Genau diese Bilder steigen in mir auf, wenn ich an der Beek insbesondere nach einer Regenperiode spazieren gehe. Natürlich ist hier  alles etwas kleiner, weniger dramatisch, aber trotzdem beeindruckend schön. Ich frage mich, ob sich nicht ein  Komponist finden wird, der die Beek in Töne  setzt, verdient hätte sie es.

2 Gedanken zu „Die Moldau in Tarup“

  1. Im Sommer 2019 war es nicht viel besser, will sagen, die Kiesbett-Phase etwas kürzer. Unsere Wasserwerker werden es aber schon richten, mit regulierenden Wasser-Ausgleich-Becken, neuen Flussläufen, etc.
    So wollen wir hoffen, dass nicht nur für die Moldau, sondern auch für unsere Beek, die meines Wissens eigentlich Adelbybek heißt, auch in Zukunft immer gilt: Panta rhei .

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  2. Dann wollen wir mal hoffen das das so bleibt, denken wir an den Sommer 2018, da knirschte der Kies im trockenen
    Beekbett und zu welcher Musik?????

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