Taruper Treffen 5.5.2015

Themen Verantwortlich
Tempo 30 Herr Kjärsgaard wartet noch auf Rückmeldung aus der Verwaltung. Er wird sich so bald wie möglich melden Herr Kjärsgaard
Nahversorgung Herr Aye hat zugesagt im Juli an unserem Treffen teilzunehmen.
Vorschlagsliste Bürgerprojekte Es wird um mehr Kommentare für die möglichen Projekte gebeten.Wir haben hier um mehr Beteiligung gebeten.
Zustand Verkehrswege Auch hier wird um stärkere Beteiligung durch Mitteilung von Situationen und Fakten gebeten.Herr Dümchen hat noch mal darauf hingewiesen wie wichtig es für das Forum ist, dass sich viele registrieren, Mitglied werden und sich durch Beiträge und Kommentare beteiligen.
Radwege-konzept Herr Axel Dobrick hat das Radwegekonzept vorgestellt. Es fand allgemein großen Zuspruch.
Es wurde beschlossen mit dem Konzept an die Stadt heranzutreten und eine örtliche Begehung mit Stadtvertreten, Projektverantwortlichem, Mitgliedern und Forumsvorstand zu erwirken. (Anfrage wurde am 6.5. gestellt, Frau Erichsen kümmert sich bereits darum) Vorstand
Auf Anfrage hat der Vorstand nochmals erläutert, wie das Forum Tarup mit der Stadt zusammenarbeitet und Bürgerprojekte an die Stadt heranträgt. In Kürze wird ein Artikel auf der Webseite unter “Über Uns” die Vorgehensweise nochmal genau beschreiben.  Beitragseinstellung Service
Stadtteilfest Medy Frercks hat den Status dieser Idee vorgestellt und um Meinung darüber und Bereitschaft zum mitwirken gebeten. Die Idee fand ungeteilten Zuspruch und es wurden bereits weitere Ideen wie ein gleichzeitiger kleiner Flohmarkt angesprochen.Der Termin ist derzeitig der 12.9.2015. Der Veranstaltungsort ist noch nicht fix.Es wurden bereits viele Taruper Vereine angesprochen, alle signalisierten die Bereitschaft zur Teilnahme.  Medy Frercks
Die weitere Entwicklung wird im Bürgerprojekt Stadtteilfest zu verfolgen sein. Beitrags einstellung: Service
ÖPNV Wir brauchen mehr Informationen, diese sind für den Stadtrat wichtig, insbesondere wenn es zur neuen Lizenzvergabe für den PNV kommt.
Gärtnerwinkel Bitte Kommentare und Vorschläge. Eventuell in  Eigeninitiative
Neue Themen Keine, ist ja im Moment auch genug

 




Taruper Treffen 7.4.2015

Mehr als 25 Taruper Bürger haben am Forumstreffen teilgenommen. Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass Frau Berit Erichsen, Sie betreut aus der Stadtverwaltung heraus die Stadtteilforen, unser Gast war. Sie hat einige Anregungen (Schaukasten Beschaffung) mitnehmen können und angeboten uns in der Frage des Zustandes der Taruper Verkehrswege zu helfen. Dies war ein heiss diskutiertes Thema und lesen Sie dazu bitte unseren Beitrag unter STADT-PROJEKTE.
Die Anwesenheit der Flensburger Ratsmitglieder, Herr Ambrosius und Herr Kjärsgaard, haben zu einer regen Diskussion über Taruper Belange beigetragen. Beide Herren sind damit einverstanden, dass wir Ihre Kontaktadresse auf unserer Webseite veröffenlichen (Siehe Home –> Service-Links –> Hubert Ambrosius -Thorsten Kjärsgaard). Ausserdem haben sie uns ihre Unterstützung für unsere Anliegen zugesagt. Sie wünschen sich von uns eine offene und sachliche Kommunikation mit Ideen, Vorschlägen und Anregungen.
Herr Kjärsgaard wird die Möglichkeit einer Verlängerung der Tempo 30 Zone ab der Bahnbrücke auf der Taruper Hauptstrasse prüfen.
Die Freiwillige Feuerwehr, vertreten durch Herrn Ingo Conrath, hat uns ihren Schulungsraum für weitere Besprechungen angeboten (nicht Mittwoch und Donnerstag).
Die Form der Nahversorgung in Tarup ist der Dauerbrenner, um mehr Klarheit zu bekommen, wollen wir den jetzigen Eigentümer des ehemaligen Edekagebäudes, Herrn Aye, zu einer Infoveranstaltung einladen. Unsere Vorsitzende, Sybille Störtenbecker, wird das organisieren.
Für die Stärkung des Taruper Gemeinschaftslebens wurde vorgeschlagen eine Liste mit möglichen Projekten/Aktivitäten zu erstellen. Diese liste finden Sie unter BÜRGER-PROJEKTE, bitte teilen Sie uns mit, wobei Sie gerne aktiv mitwirken möchten.
Die Teilnehmer dieses Abends waren sich einig: Dies war ein sehr erfolgreicher, informativer und zur Mitarbeit anregender Abend.
Ein besonderer Dank geht an unseren Pressebeauftragten Axel Dobrick, der dafür gesorgt hat, dass das Forum-Tarup in der Presse ausgiebig gewürdigt wurde.

In dem Sinne, mit vereinten Kräften für Tarup.




Nahversorgung

Zur Nahversorgung ( ehem. Edeka ) einige Anmerkungen:
Ein sog. zeitgemäßes Nahversorgungszentrum für Tarup am neu geplantem Standort an der Kreisstr. ist nicht fußläufig, die Entfernung beträgt gut 2,2 km(2200 m). Diese Entfernung ist sogar noch weiter als zum Beispiel die folgenden, uns umgebenden Nahversorgungszentren:

  1. Edeka/Penny Adelbylund = 2,0 km
  2. Engelsby-Einkaufszentrum = 2,0 km
  3. Sky-Markt Merkurstr. = 1.8 kmDas bedeutet, wir sind mind. 1800 Meter vom nächsten ( fußläufigen ? ) Versorger entfernt.

Dieser Zustand ist nicht Verbraucherfreundlich und für viele Bewohner nicht zumutbar!
Wir brauchen einen Nahversorger im Ortskern und kein sog. zeitgemäßes Einkaufszentrum!
Oder stimmt der Klimapakt in Flensburg nicht mehr, sollen wir wieder alle mit dem Auto einkaufen??




Stellungnahme Einzelhandelskonzept Teilfortschreibung II

Folgendes haben wir am 30.01.2015 als Stellungnahme zur Einzehandelskonzept Fortschreibung II bei der Stadt Flensburg eingereicht.


Stellungnahme zur Teilfortschreibung II des Einzelhandelskonzepts der Stadt Flensburg:

In der Teilfortschreibung steht:
“Das Einzelhandelskonzept für die Stadt Flensburg beherzigt die Vorgaben des Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein 2010, der die „…Kreativität, gute Ideen und den Gestaltungswillen der Menschen vor Ort…“ fördert.”

Darauf möchten sich die Bürger von Tarup berufen.

In der einfachen Antwort der Stadt, einer neuen Ansiedlung eines großen Supermarktes mit überdimensionalem Produktangebot, liegt keine Kreativität und die Taruper sehen darin keine gute Idee.
Große Nahversorger gibt es in der näheren Umgebung in ausreichender Zahl, welche ja auch genutzt werden.

Wir schließen uns der Aussage in der Teilfortschreibung II, Seite 3 an:

“Im Stadtteil Tarup, Bereich Hochfeld, kann ein Stadtteilzentrum 2. Ordnung auf Grundlage der Ergebnisse eines Verträglichkeitsgutachtens entstehen. Die Schaffung eines ergänzenden, kleinflächigen Nahversorgungsangebotes im Zentrum Tarups ist weiterhin wünschenswert und sinnvoll.”

In der Studie wird dies in folgender Aussage auch bestätigt:

“…Eine Reaktivierung des alten Edeka-Standortes in Tarup zur Ansiedlung eines Nahversorgers mit Einzelhandel- und anderen Dienstleistungsangeboten, ggf. auch mit Änderung bzw. Schaffung von Planrecht, wird priorisiert, um die wohnortnahe Grundversorgung zu sichern. Das Konzept einer Shop-in-Shop – Lösung hat dabei erste Priorität. Damit wird die Schaffung weiterer Standorte im Bereich Tarup nachrangig verfolgt….”

Das wollen wir in Tarup und wir wollen das die Stadt Flensburg mit ihrer Verwaltung dies unterstützt und nicht durch irgendwelche bürokratischen, übergeordneten Vorschriften verhindert. Ein Parkplatz mehr oder weniger spielt hier keine Rolle.
Wichtig ist, dass die Stadt auch kleineren Investoren eine Planungs- und Investitionssicherheit gewährleistet.

Ein weiteres Zitat aus der Teilfortschreibung:

“Die Schaffung eines modernen Verbundstandortes zur Sicherung der Nahversorgung im Bereich des Wohngebietes Hochfeld ist besonders vor dem Hintergrund der Wohngebietsentwicklung von Bedeutung.
Beabsichtigt ist die Entwicklung eines Stadtteilzentrums 2. Ordnung, welches dem Kaufkraftpotenzial des Stadtteils angemessen ist.”

Ein Stadtteilzentrum 2. Ordnung sollte nach Aussage der Studie
“Ca. 10.000 Einwohner im Einzugsbereich” haben.
Davon ist Tarup inklusive Hochfeld noch sehr weit entfernt, auch unter Berücksichtigung des neu ausgewiesenen Bebauungsgebietes in Tarup Süd-Ost. Die Zahlen über den Bevölkerungszuwachs aus der Studie belegen das ebenfalls.

In Tarup ist eine neue Idee und Kreativität zum Wohle der Bürger gefragt. Wir sehen dies im weiteren Ausbau von kleinen Einzelhandelsunternehmen mit einem modernen Produktangebot, frisch und aus der Region. Wirklich Bio und nicht nur per Marketinggetöse.
In Tarup gibt es bereits Bäcker mit wirklich frischen Backwaren aus der Region. Sowie landwirtschaftliche Betriebe und Metzgereien die ihre Produkte im Tante Emma Laden anbieten.

Wir wollen für diese Idee den zügigen Ausbau des ehemaligen Edeka- Standortes damit sich dies als „Dorf-Treffpunkt“ weiterentwickelt.

Wir Taruper Bürger wollen und müssen uns der Verantwortung für die Erhaltung unserer Taruper Kleinunternehmen stellen. Aber nicht für einen fragwürdigen Großversorger.

Wenn auch mancher diesen gern vor der Haustür hätte.
Ein Großmarkt an einem Ende vom Ort wird für die Bürger am anderen Ende trotzdem eine Autofahrt sein, was einer gewollten Verkehrsberuhigung oder Reduzierung des Verkehrs im Stadtteil entschieden entgegen steht.

Also favorisieren wir die Aussage der Studie:

„Für den Stadtteil Tarup bestehen zwei Entwicklungsoptionen, von denen nur jeweils eine tragfähig ist. Erst wenn sich dieser Standort – ehemaliger Edeka Markt – nicht mehr reaktivieren lässt, kommt die Entwicklung eines Lebensmittelmarktes oder eines Discounters in Tarup in Betracht. Infrage kommende Standorte sollen fußläufig erreichbar sein.”

Wenn die Stadt Flensburg der Reaktivierung nicht ständig im Weg stehen würde, weil sie ja wieder mal unbedingt einen großen Nahversorger haben will, wäre schon längst ein kreatives Konzept entstanden und realisiert worden.

Das sich gerade weiter bildende Gemeinschaftsleben durch die Bürgerbegegnung beim Bäcker, Apotheke und Tante Emma Laden wird durch die Gefährdung der kleinen Betriebe im Stadtteil Tarup geradezu im Keim erstickt!

Die Taruper Bürger brauchen keinen weiteren Großmarkt am Rand des Stadtteils, davon gibt es in der mittel- und unmittelbaren Umgebung genug.




Einzelhandelskonzept inklusive Tarup

Die Teilfortschreibung II, welche unter anderen die Planungsabsichten der Stadt für Tarup beinhaltet, lag in der Zeit vom 15. Dezember 2014 bis 31. Januar 2015 im Technischen Rathaus Flensburg, Am Pferdewasser 14 in der Eingangshalle (Nebeneingang) öffentlich aus.

Wir haben eine Stellungnahme dazu abgegeben.

Das Dokument können Sie sich hier (Teilfortschreibung II) anschauen oder auch auf Ihrem Rechner durch download speichern. Erspart Ihnen den Weg.
Das Gutachten der CIMA Beratung + Management GmbH können Sie sich hier anschauen oder speichern. Einzelhandelsgutachten Die Handlungsempfehlung des Gutachtens in Bezug auf Tarup finden Sie auf seite 27. Zusammengefasst:
Ehemaliger Edeka (Ecke Taruper Hauptstraße/Norderlück)
Die leer stehende EDEKA – Immobilie im Ortskern erscheint als möglicher Standort zunächst offensichtlich. Laut Einzelhandelskonzept der Stadt Flensburg hat dieser Standort Priorität bei der (Neu-)Entwicklung einer Nahversorgung im Stadtteil.

Blick auf den ehemaligen Edeka an der Taruper Hauptstraße
Foto: CIMA Beratung + Management GmbH 2014
Aus Gutachtersicht ist er mit ca. 850 m² Nutzfläche und einer Grundstücksgröße von ca. 2.500 m² jedoch nicht ausreichend für einen zeitgemäßen Nahversorger. Die vergeblichen Bemühungen zur Reaktivierung seit der Schließung des Edeka-Marktes in 2010 zeigen, dass sich die Umsetzung kleinerer Konzepte überaus schwierig gestaltet.
Selbst wenn sich ein Betreiber mit einem Kleinflächenkonzept findet, könnte dieser allein die grundlegende Nahversorgung in Tarup nicht sicherstellen. Der Standort sollte jedoch wenn möglich erhalten bleiben: Die Schaffung eines ergänzenden Nahversorgungsangebots plus weiterer Dienstleistungen – im Sinne eines „Dorf-Treffpunktes“ – wäre durchaus sinnvoll und könnte die noch am Standort vorhandenen Nutzungen möglicherweise auch erhalten.
Sollte eine Reaktivierung des Standortes mittelfristig nicht gelingen, könnte an dieser Stelle alternativ auch Wohnungsbau in Anlehnung an die umgebende Bebauung erfolgen.
Die CIMA empfiehlt, den Standort nicht weiter prioritär zu verfolgen, aber zunächst grundsätzlich an einem ergänzenden kleinflächigen Konzept festzuhalten.

Weiterhin:
Insgesamt erscheint aus Gutachtersicht die Etablierung eines Verbundstandortes in Hochfeld (bzw. in Tarup Südost) als geeignetes Mittel, um die Nahversorgung im Stadtteil
Tarup nachhaltig sicherzustellen.

Kartengrundlage: OpenStreetMaps, Bearbeitung CIMA Beratung + Management GmbH Quelle: Stadt Flensburg, Einwohnerzahlen Stand 31.12.2012.
Anzumerken ist weiterhin, dass im Hinblick auf die Bevölkerungsverteilung innerhalb des Stadtteil Tarup der bisher betrachtete Standort in Hochfeld nicht ganz unkritisch ist. Der Einwohnerschwerpunkt des Stadtteiles Tarup liegt mit ca. 64,5 % im Ortsteil Tarup. Sünderup und Hochfeld verfügen zusammen über nur ca. 35,5 % der Einwohner. Der Standort in Hochfeld liegt in dem Ortsteil mit den wenigsten Einwohnern. Eine fußläufige Versorgung von Tarup ist somit nicht ansatzweise gegeben. Zu prüfen wäre daher, ob im Zuge der weiteren Entwicklung des Baugebietes Tarup Südost (Bebauungspläne Nr. 255 bis 257) grundsätzlich ein geeigneter Standort im Bereich des Einwohnerschwerpunktes zur Verfügung gestellt werden kann.

Um sich ein genaues Bild zu machen, sollten Sie den entsprechenden Teil der Studie insgesamt lesen.

Nur gemeinsam können wir den Unsinn eines weiteren Großmarktes am Rande des Ortsteiles verhindern und unseren Ortskern unterstützen!