Bleibt der Wunsch der Taruper Nahversorgung ein Traum?

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Im Supa Ausschuss vom 2.5.2018 hat Herr Dr. Peter Schroeders ausführlich dargelegt, warum es keinen 1300qm Nahversorger in Tarup auf besagtem Kirchengrundstück geben kann und wird.

Ausser der WiF (Ratsherr Hubert Ambrius) haben alle Ausschussmitglieder dieser Mitteilungvorlage zugestimmt. Herr Ambrosius hatte darum gebeten die Größe des möglichen Nahversorgers mit 1300qm Verkaufsfläche in die Mitteilungsvorlage aufzunehmen. Das lehnte der Ausschussvorsitzende, Herr Kohrt von der SPD, ab. Er äußerte; „Ist mir egal ob die WiF dem zustimmt.“ Offensichtlich ist ihm auch egal was seine SPD Mitglieder darüber denken und sagen. Herr Porath von der SPD hatte in der Veranstaltung der Kirchengemeinde 100% Zustimmung der SPD signalisiert. Das wusste übrigens auch der SPD Vorsitzende Herr Trost, am 1.Mai aber zog er diese Zusage einfach zurück. So ist das in der SPD mit dem Hören auf die Basis. Da hätte unsere OB doch noch einiges zu tun und das direkt in Flensburg.

Es ist sicher nicht die SPD als Partei, es sind die Menschen, die sich mit ihren Eigeninteressen in dieser Organisation verstecken und Macht gegen die Bürgerinteressen ausüben. Da hilft nur eins, am 6.5. abwählen. Wir brauchen keine Erfüllungsgehilfen des Herrn Schroeders oder umgekehrt?

Zum nachlesen „   Mitteilungsvorlage

Die Ergänzung der CDU, welche im Nachhinein veröffentlicht wurde. Wenn wir dieser Ergänzung entnehmen können, dass auf besagtem Grundstück ein Discounter mit 1300qm Verkaufsfläche angesiedelt werden kann, dann stimmen wir dem zu. Wenn der Verfahrensvorschlag aber erst im November vorgelegt wird und die vorgeschlagenen Verfahren dann noch mal ein Jahr dauern, dann erleben wir halt das 10jährige Nahversorgungslose Jubiläum in Tarup.

Der Verwaltung und den ablehnenden Ratsherren stehen nun wieder alle Wege offen den Bürgerwillen zu ignorieren oder zu verhindern.

Ich hoffe, dass nun hoffentlich jeder erkannt hat, wen er wählen muss, will er in Tarup noch mal fussläufig einkaufen gehen.

Übrigens, bezüglich der möglichen Verkehrszunahme im Falle es kommt der Discounter, muss man bedenken dass die Alttaruper dann wohl mit dem Auto nach Hochfeld fahren um dort einzukaufen. 3 mal kann man raten, wo die wohl langfahren.

18 Gedanken zu „Bleibt der Wunsch der Taruper Nahversorgung ein Traum?“

  1. Hallo Herr Hensel,
    ich habe zu keiner Zeit geäußert, dass eine Baugenehmigung ohne vorhergehende Änderung des B-Planes erfolgen sollte oder könnte. Ich reflektieren ausschließlich auf die Art und Weise, mit der Stadtplanung und Politik (hier auch nicht alle Vertreter) versuchen, den Nahversorger für Tarup mit allen erdenklichen Mitteln zu torpedieren. Mal ist die Kirche nicht verkaufsbereit, mal wird an die Schule und deren Erweiterung gedacht. Mal wird der Umwelt- und Hochwasserschutz herangezogen, mal die Mehrgeschossigkeit gefordert oder die Verkaufsfläche so begrenzt, dass mögliche Interessenten abgeschreckt werden.
    Ich lasse mich überraschen, was wohl am 14. Mai im Ausschuss passiert. Sie sicherlich auch. Einen schönen Sonntag wünsche ich ihnen.

  2. Hallo Herr Vormann,
    also darf die WiF (mal wieder) Quatsch erzählen……
    Trotzdem finde ich es nicht gut, wenn sie ehrenamtliche Stadtvertreter beleidigen.
    Haben sie es schon mal erlebt, dass sie ein Stadtvertreter beledigt hat ?

    1. Hallo Herr Hensel,
      sie sind der Meinung, dass die WiF “Quatsch” erzählt – ich bin der Meinung, dass die Ratsversammlung aus Laienschauspielern besteht. Meinungsfreiheit!
      Ich muss nicht ihrer Meinung sein, sie nicht meiner. Wenn sie sich auf der Seite des Forum Tarup e. V. Informationen zu bestimmten Themen, die Tarup bewegen, holen möchten, dann sind diese sicher nicht oft deckungsgleich mit denen, die sie sich beim Rat der Stadt holen können. Das liegt in der Natur der Sache, dass Stadtteilforum die Politik und auch die Verwaltung kritisch begleiten und nicht als “Klatsch-Affen” dienen wollen und sollen.
      Wenn ich also der Meinung bin, dass in Punkto Nahversorger für Tarup ein Schmierentheater aufgeführt wird, weil der erklärte Bürgerwille (siehe Abstimmungsergebnis bei der Veranstaltung der Kirche) mit fadenscheinigen Begründungen (1300 qm geht nicht, weil 800 qm reichen müssen) beiseite geschoben wird, dann müssen sie das nicht auch so sehen. Einen schönen christlichen Feiertag wünsche ich ihnen.

      1. Hallo Herr Vormann,
        ich halte es für intransparent zu behaupten, das der geplante Einzelhandel ohne Planungsänderung möglich ist. Die Aussagen der Politik verstehe ich so, unter 1000 qm geht, darüber nicht ohne langwierigen Planungsprozess.
        Auch sehe ich die Bezeichnung Laienschauspieler als beleidigend an, auch wenn sie dies als Meinungsfreiheit sehen.
        Als Bürgerinitiative und als Einwohner möchten sie von Verwaltung und Politik respektvoll behandelt werden, daher sollten solche Titulierungen unterbleiben.

        1. Hallo Herr Hense,
          abgesehen davon, dass ihr Verständnis von Transparenz offensichtlich von meinem abweicht, da ich als Bürger Tarup-Süd nicht respektvoll von Politik und Verwaltung behandelt werde, sondern mein (im übertragenen Sinn) Wunsch zum wiederholten Male negiert wird, obwohl anderes Handeln in den vergangenen 9-10 Jahren durchaus möglich gewesen wäre, bleibe ich bei meiner Äußerung. Wenn Kommunalpolitik als “Gestalter” sich dem Diktat des Planungschefs und einer, wie auch immer gearteten Lobby unterwirft, ist sie genau das, als was ich sie bezeichnet habe. Das darf ihnen selbstverständlich nicht gefallen, meine Ansicht ändert es nicht.

          1. Hallo Herr Vormann,

            nun habe ich gerade gesehen, dass eine Änderung des Flächennutzungsplans für das Kirchengelände am 14.5. im Ausschuss auf der Tagesordnung steht, also nehmen sich unsere Stadtvertreter doch der Sache an. Sind sie immer noch der Meinung, dass ohne so eine Änderung sofort Baurecht erteilt werden könnte?

  3. Hallo, also wer sich die Mühe macht, die 3 Seiten der Verwaltungsvorlage durchzulesen, stellt doch fest, dass die Stadt dem Ortsteil Tarup niemals eine angemessene Nahversorgung gönnen wird!
    Das “gesamtstädtische Einzelhandelskonzept [muss] Berücksichtigung finden. Aus diesem geht hervor, dass eine nahversorgungsrelevante Einzelhandelsentwicklung sich grundsätzlich der Versorgungsfunktion der schützenswerten Stadtteilzentren unterordnen muss”, also dem neu genehmigten Nahversorgungszentrum in Hochfeld!
    Die Stadt Flensburg, getragen von den politischen Granden im Rat, wird trotz gegensätzlicher Stellungsnahmen in der Kirchenveranstaltung daher KEINE Freigabe für ein in sich tragendes Versorgungskonzept im “alten” Tarup erteilen, gegen alle Bürgerwünsche!!
    Armes Tarup! Es könnte hilfreich sein, bei der Kommunalwahl den oppositionellen Fraktionen mehr Gewicht im Rat zu geben als ein “immer weiter so” zu unterstützen…ich hoffe, dies ist politisch neutral genug formuliert 🙂 sG / Stefan Hufe

  4. Liebes Forum Tarup,
    Ich beziehe aus Interesse für die Entwicklung unseres schönen Stadtteils gerne die Informationen des Forums.
    Dabei erwarte ich Sachlichkeit und Nachprüfbarkeit.
    Leider wurde ich heute etwas enttäuscht.
    Ein Jeder wählt doch seinen Wünschen gemäß seine Partei, oder habe ich “Demokratie” etwa falsch verstanden? Niemand versteckt sich doch deswegen hinter irgend einer Partei…!!
    Ich bin für den Markt und brauche Informationen darüber. Das genügt mir. Meine Schlüsse daraus bin ich in der Lage selbst zu ziehen!
    Wahlempfehlungen brauche ich ausdrücklich nicht, und empfinde diese als extrem unangemessen und unangenehm.

    1. Verehrter Herr Blitz,

      der Artikel wurde von mir verfasst, extra als Autor aufgeführt. Ich führe zur Zeit keine
      offizielle Funktion im Forum Tarup aus. Ich finde es natürlich gut, dass Sie diese Webseite nutzen um sich über den Stand der Nahversorgungsentwicklung in Tarup zu informieren.
      Dass ich hin und wieder die Ebene der Sachlichkeit verlasse liegt in meiner Natur und die kommt in diesem 8jahres Thema immer mehr durch. In Sachen Nachprüfbarkeit versichere ich mich meiner Quellen. Gut nicht, hört sich fast wie ein Journalist an, ich bin aber keiner.
      Ich habe mich nicht gegen eine Partei geäußert sondern gegen einzelne Menschen, welche die Interessen der Taruper torpedieren. Nicht nur das Thema Nahversorgung.
      Bei dieser Wahl geht es um Menschen und nicht um eine Partei oder können Sie auf dem Stimmzettel eine Partei ankreuzen?
      Die Erfahrungen, welche ich bisher mit den Aktionen besagter Menschen gemacht habe, lassen mich zu dem Schluss kommen, dass diese Herren im Sinne der Taruper Interessen nicht wählbar sind.
      Wenn Sie das als extrem unangemessen empfinden, tut es mir leid.
      Mit mir wird wohl auch in Zukunft noch einige Male der Gaul durchgehen aber immer im Sinne von Tarup.

      In diesem Sinne eine demokratische Wahl.
      Dieter Röhling

  5. Leider darf hierbei nicht vergessen werden, dass ein Laden über 1000 qm nicht ohne Planrecht genehmigt werden kann und daher der Flächennutzungsplan geändert werden muß, wie z.B. auch für die Vergrößerung in Adelbylund.
    Das alles kostet Zeit, weil es hierfür ein Mehrstufiges Verfahren gibt, wer öftes die Ratssitzungem im offenen Kanal schaut, weiß wovon ich spreche.
    Da halte ich es für sehr gewagt, wenn der Anschein erzeugt wird, das Baurecht durch einfachen Beschluss (Antrag der WiF) schnell geschaffen werden kann.
    Vielleicht käme ein Markt schneller, wenn es nicht mehr als 1000 qm wären, denn dann gäbe es wohl mehr Möglichkeiten für eine zügigere Marktansiedelung, wenn ich die Diskussionen zum Einzelhandelskonzept noch richtig in Erinnerung habe.

    1. Sehr geehrter Herr Hense,
      dieses ganze bürokratische Gerede betreiben Verwaltung und Politik schon seit 8 Jahren ohne das etwas vernünftiges dabei rauskommt.
      Glauben Sie wirklich dass es nun noch hilft das weiterzuführen. Können Sie nicht verstehen, dass damit Schluss sein muss.
      Die Verantwortlichen müssen sich endlich durch Überwindung von bürokratischen Hürden bewegen.
      Machen Sie mal Vorschläge wie das schnell gehen kann, das könnte helfen.

    1. Hallo Herr Vormann,

      warum die Beleidigungen?
      Auch wenn Akteuere der WiF ihrer Meinung nach keine Ahnung von Baurecht haben und einen vorschnellen Antrag stellen, müssen diese nicht als Laienschauspieler beledigt werden.

      Das gilt auch, für die Gegenseite, die vielleicht nicht aus Populismus den Antrag der WiF sofort zustimmen, wissend, dass dieser wirkungslos ist.

      Also warum ? Gehört das zum fairen Umgang miteinander ?

      1. Herr Hense,
        jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt. Sie können aber sicher sein, dass ich die Vertreter der WiF-Fraktion nicht gemeint habe. Ergebnis des Laienschauspiels? Wahlbeteiligung bei 32,8%.
        Den Rest können Sie sich zusammenreimen. Wahrscheinlich erkennen Sie hier eine “Zustimmung” zur Politik und die Genehmigung zum “weiter so”, während ich Frustration enttäuschter Menschen sehe.

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