Bericht vom Juni 2018 Stammtisch

Zum Juni-Treffen des Forum Tarup e.V. wurden im Laufe des Abends 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt.

Zunächst wurde über die Entwicklung in Bezug auf den möglichen Bau eines Nahversorgers auf dem Kirchengrundstück neben der Grundschule Adelby gesprochen.
Nach Auswertung der Beschlussvorlage zur Ratsvorlage (RV 65/2018) vom 15.05.2018 ist klar geworden, dass die Fraktionen der SPD, CDU, FDP und SSW nicht gewillt sind, für den Bau eines Nahversorgers mit einer Verkaufsfläche vom 1.300 qm zu stimmen. Dabei wird aus Sicht der Teilnehmer auch deutlich, dass durch den Chefplaner der Stadt Flensburg ein anderes Ziel verfolgt wird, als dem Bürgerwillen zu folgen. Die durch Pastor Stadtland durchgeführte Informationsveranstaltung in der Adelbyer Kirche hat zwar ein sehr eindeutiges Ergebnis bei der Abstimmung ergeben, dieses Ergebnis interessiert offensichtlich weder Herrn Dr. Schröders, noch die Fraktionen der oben erwähnten Parteien. Selbst die Zusicherung der Unterstützung, durch Versammlungsteilnehmer aus den Reihen der SPD und FDP geäußert, haben sich als leere Worthülsen erwiesen.
Um von Seiten des Forums Tarup e.V. noch einmal deutlich zu machen, was wir in Tarup wollen, wird durch den Vorstand ein Schreiben an alle im Rat der Stadt vertretenen Parteien gehen, in dem darauf gedrängt wird, dem Abstimmungsergebnis der Versammlung vom 24. April 2018 zu folgen. Das Abstimmungsergebnis und die im vorletzten Jahr vorgelegten 700 Unterschriften Taruper Bürgerinnen und Bürger dürfen aus unserer Sicht nach einfach ignoriert werden. Die Beschlussvorlage muss unserer Meinung nach noch einmal in die Beratung gehen um einen positiven Entscheid für einen Nahversorger in Tarup zu erwirken. (Anmerkung: Das Schreiben ist an alle im Rat vertretenen Fraktionen gegangen, die sich gegen den Nahversorger mit 1.300 qm Verkaufsfläche ausgesprochen haben)

Als weiterer Punkt wurde über den B-Plan 107 „Tarup-Süd“ gesprochen.
Hier soll über das bezeichnete Gebiet ein Bebauungsplan (B-Plan) gelegt werden, um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt auf dem bisher wohnbaulich/gewerblich genutzten Bereich einmal reine Wohnbebauung zu machen.
Herr Lars Reese, ein betroffener Anwohner, trägt zum Vorschlag der Stadtverwaltung vor. Dabei war bei der Bürgerversammlung zum B-Plan ursprünglich von maximal eingeschossiger Bebauung die Rede. Kurz vor Ende der Veranstaltung fragte ein anwesender Architekt nach der Möglichkeit, ggf auch höhere Bebauung zuzulassen. Damit wäre dann wieder der Wille der Anwohner missachtet.
Hubert führt aus, dass der Aufstellungsbeschluss lediglich eine Regelung der Planung festschreiben wollte.
Es wurde vorgeschlagen, dass sich die betroffenen Anwohner mit den Anwohnern an der „Norderlück“ austauschen sollten, die ja gerade auf dem ehemaligen Gelände des Edeka-Marktes von dem 3 ½ Geschossbau betroffen sind, der Ihnen praktisch in die Gärten gesetzt wird.
Markus wird an die Stadtverwaltung schreiben um die Festlegung auf Einhaltung von maximal 1 ½ geschossigen Bauten in dem betroffenen Gebiet zu erwirken.
Ein weiterer Beitrag befasste sich mit der Verkehrsproblematik an der Einmündung „Schmiedeweg/Taruper Hauptstraße“. Die Beschilderung des Fußweges und die Regelung für Radfahrer werden häufig, auch durch erwachsene Radfahrer ignoriert. Es wird darum gebeten, dass über das TBZ die Aufstellung eines Spiegels auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ähnlich wie an der Einmündung „Bäckerweg/Taruper Hauptstraße“ eingefordert wird.
Es wurde angefragt, warum die Straßenausbaubeiträge immer noch auf die Bürger umgelegt werden. Uli führt dazu aus, dass die CDU im Landtagswahlkampf zwar versprochen hat, diese Beiträge abzuschaffen, nach der Wahl jedoch die Entscheidung darüber auf die Kommunen abgewälzt hat. Flensburg erhebt nach wie vor die Straßenausbaubeiträge.
Dabei stellt Hubert klar, dass zwischen TBZ und den Stadtwerken immer die entsprechenden Absprachen bezüglich der erforderlichen Maßnahmen erfolgen. Wenn Erneuerungen an Rohrleitungen, Kabeln etc. erfolgen müssen, wird das TBZ auch entsprechend später die Erneuerung/Sanierung der Straße einleiten. Bei diesen Erneuerungen/Sanierungen können in Flensburg auch Bürger betroffen sein.
Letzter Punkt war der Sachstand bezüglich des 4. Bauabschnitts der „K8“.
Stefan Hufe führt zu den bisherigen Gerichtsterminen sowie den Gesprächen zwischen Ingo Knop und der Oberbürgermeisterin aus.
Gegen 21:45 Uhr war der offizielle Teil beendet.